Eines Tages ereignete es sich, dass ich von einigen meiner Gefährten gebeten wurde, sie zu unserem neuen Stützpunkt im Camp Mojache zu begleiten. Ich war die erfahrenste, deshalb begleitete ich sie um ihnen im Falle eines Kampfes beizustehen.
Unter diesen Gefährten befanden sich die Heilerin Zeshi und die Krieger Zayli, Uryoc und Wangrathor. Zu fünft begaben wir uns also auf die Reise durch das Brachland und durch Tausend Nadeln nach Feralas.
Wir verstanden uns auf Anhieb gut und die Reise versprach spaßig zu werden. Anfangs geschah nichts Besonderes, doch in Tausend Nadeln wurden sie in einige Kämpfe verwickelt, unter anderem mit einem wütenden Panther und sie hatten sogar eine Begegnung mit einem Allianzler, die aber mit dem Tod des Angreifers endete.
Während dieser Reise fiel mir natürlich besonders Wangrathor auf, denn er war neben mir der einzige Taure in der Gruppe. Ich bin eine Frau und obendrein nicht dumm, also fiel mir natürlich auch auf, dass er scheinbar Interesse an mir zeigte.
Wie weit dieses Interesse geht, kann ich allerdings nicht sagen.
Wir setzten unsere Reise fort und gelangten schließlich nach Feralas, wo einige harte Kämpfe auf uns warteten. Die Gegner waren uns ziemlich überlegen und wir mussten einige Verluste einstecken, doch endlich kamen wir im Camp an.
Dort verabschiedete sich erst Uryoc von uns, der sich deutlich erholen musste und zu viert begannen wir mit einer kleinen Erkundungstour durch das Camp, wo wir alle für uns wichtigen Orte erkundeten. Schließlich endete diese Tour im Gasthaus, wo wir drei Frauen unsere Betten bezogen. Zu seiner großen Enttäuschung musste Wangrathor jedoch draußen bleiben.
Zu seinem Trost nahm ich mir noch etwas Zeit und verbesserte seine Rüstung so gut ich es mit meinen Kenntnissen in der Lederverarbeitung vermochte.
Ich vermutete, dass Zeshi und Zayli sich bereits ihren Teil zu dieser Zusammenkunft gedacht hatten, also kehrte ich recht bald zu ihnen zurück. Etwas irritiert, weil sich Wangrathor die meiste Zeit so benahm, als wäre ich die erste Taurin, die er erblickt hatte.
Ich bin gespannt, wie sich die ganze Sache entwickeln wird. Vielleicht bedeutet ein neues Camp auch gleichzeitig eine neue Zukunft...?
