Wie Alane zu den Kämpfern stieß




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Wie Alane zu den Kämpfern stieß

Beitragvon Alane » Mo 5. Apr 2010, 18:36

Hier und heute möchte ich allen meinen treuen Gefährten, die es noch nicht wissen (sei es, weil sie nicht dabei waren oder weil ich ihnen noch nicht begegnet bin), erzählen wie ich, Alane Windläuferin, zu den Kämpfern von Azeroth gestoßen bin.

Es begann an einem wunderschönen Abend in Donnerfels. Die Nachtluft war herrlich und der Sternenhimmel wunderbar klar; die Grillen machten ihren üblichen Lärm, der in die Geräuschkulisse der Taurenstadt eintauchte. Es war bereits späterer Abend, dennoch waren erstaunlich viele Kämpfer anwesend und nicht nur Tauren, sondern auch Blutelfen, Untote, Trolle....
Dieser wunderschöne Abend hätte mir eigentlich ein Vorbote des Glücks sein sollen, das mich bald darauf finden würde.

Ich saß nun, mitten in Donnerfels, zusammen mit meinem treuen Wolf Fenrir an einem kleinen Teich und angelte so vor mich. Es war mehr eine Art Zeitvertreib, denn ich erfuhr sehr früh, dass Fenrir Fisch absolut nicht leiden konnte. Neugierig beobachtete ich die vorbeiziehenden Leute und bewunderte die Stärksten unter ihnen wegen ihrer Rüstung.
Dann, nichts ahnend, wurde ich eines Trolls gewahr, der sich neben mich gesellte. Am Anfang war ich etwas irritiert, denn ich hatte vorher (so jung wie ich war und es noch immer bin) nie wirklich Kontakt zu Trollen gehabt und hätte mich beinahe von seiner laxen Redensweise beleidigen lassen, doch bald schon merkte ich, dass er es gut mit mir meinte.
Dieser Troll war natürlich Zanu Zanjing, unser Anführer.
Wir vertieften uns immer mehr in ein Gespräch, bis er mich fragte, warum ich noch keinen Wappenrock trage. Nun, ich war gerade erst in der Haupstadt angekommen; vorher streifte ich noch ziellos und nur vom Wind geführt durch die Ebenen, da war es natürlich klar, dass ich kaum andere Kämpfer kannte.

Er erzählte mir dann von seinem eigenen Kriegstrupp, bis er sich kurz verabschieden musste. Jedoch bat er mich, auf seinen guten Freund, den Jäger Wotân Acht zu geben und ihm mitzuteilen, dass er auf den Troll warten solle.
Erfreut von diesem Gespräch blieb ich also dort am Teich sitzen, spielte mit Fenrir und wartete auf den besagten Jäger.

Es fiel mir nicht schwer, ihn dann zu erkennen: Ein großer, stattlicher Taure, begleitet von einem prächtigen Bären. Ich muss ehrlich zugeben, dass er derart respekteinflößend war, dass ich mich kaum traute ihn anzusprechen. Jedoch überwand ich meine anfängliche Scham und teilte ihm Zanus Nachricht mit, worauf hin Wotân sich zu mir setzte und wir weiter plauderten.

Nach einiger Zeit stießen zwei weitere Tauren zu uns, Kallai und Gelrond, die nun ebenfalls Kämpfer von Azeroth sind. Diese kleine Gesprächsrunde verlief in wunderbarer Harmonie und wir alle verstanden uns prächtig.

Dann geschah etwas, was ich kaum fassen konnte: Wotân lud nicht nur Kallai und Gelrond, sondern auch mich, ein sich dem Kriegstrupp der Kämpfer von Azeroth anzuschließen. Erfreut und geschmeichelt sagten wir natürlich sofort zu. Endlich so etwas wie eine Art Familie zu haben, jemanden, zu dem man gehörte, erfüllte mich mit Stolz und Glück.

Doch der Abend sollte sich noch steigern, denn als eine Art unglaublicher Vertrauensbeweis wurde wir drei "Frischlinge" sofort in das Hauptquartier des Kampftruppes geführt. Ein beschaulicher Ort, der Platz genug für uns alle bietet und den man stolz als "Zuhause" bezeichnen kann.

So geschah es also, dass ich mich nun bei den Kämpfern von Azeroth befinde und stolz ihr Wappen in die Welt hinaus trage, auf dass ich eines Tages Ehre und Ruhm für sie heimbringen kann.
- But I expect they had lots of chances, like us, of turning back, only they didn’t. And if they had, we shouldn’t know, because they’d have been forgotten. -
Alane
 
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